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Neubeginn in Malhazine – Zentrum für ländliche Entwicklung

Ehemalige Schweineställe in Malhazine

Malhazine liegt vor den Toren Maputos, der Hauptstadt Mosambiks. Viele junge Menschen ziehen auf der Suche nach Arbeit und einer Zukunft in die Hauptstadt. Doch die Reise in die Zukunft endet häufig in den Armenvierteln und stellt die Gesellschaft vor wachsende Probleme.

In Malhazine hat die Methodistische Kirche in den 1980er Jahren deshalb ein Zentrum für ländliche und industrielle Entwicklung aufgebaut. Jugendliche erhielten dort eine Ausbildung im Schreinerhandwerk, in Metallverarbeitung und Landwirtschaft. Trotz vielversprechender Ansätze erschwerte jedoch der Bürgerkrieg die Arbeit mehr und mehr. Die große Flut im Jahr 2000 hat dann die ganze Ernte und damit den letzten Funken Leben des Projektes zerstört.

Jetzt hat sich die Kirche in Mosambik entschlossen, das fruchtbare Land wieder zu nutzen und das Projekt neu aufzubauen. Damit soll einerseits jungen Menschen wieder eine Ausbildungsmöglichkeit im landwirtschaftlichen Bereich geboten werden, es sollen aber auch kircheninterne Schulungsmaßnahmen über zeitgemäße landwirtschaftliche Techniken und Tierhaltung angeboten werden. Durch den Verkauf der Produkte will die Methodistische Kirche ein Einkommen erwirtschaften, denn die Kirchenglieder sind nicht in der Lage, die Gehälter ihrer Pastoren zu finanzieren.

Vorhanden ist ein fruchtbares Grundstück mit einigen dringend renovierungsbedürftigen Gebäuden. Deshalb wird zunächst Unterstützung von außen benötigt, um das Gelände aufzubauen und in Betrieb nehmen zu können. Neben der Installation einer Wasserpumpe und eines Bewässerungssystems ist vor allem der Wiederaufbau von drei Hühnerställen und einem Schweinestall vorgesehen. In drei Jahren soll das Projekt weitgehend unabhängig sein