Unser Spendenkonto:

Wir bitten um eine Spende von 10 Euro pro Moskitonetz an die EmK-Weltmission
Konto: 401 773,
BLZ: 520 604 10,
Ev. Kreditgenossenschaft Kassel
Für Sepa-Überweisungen:
IBAN: DE65520604100000401773
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort___ Moskitonetze.

Netze retten Leben
Bei der Aktion »Netze retten Leben« geht es darum, mit 10 Euro den Kauf und die Verteilung insektizid-behandelter Moskitonetze und ein Präventionsprogramm zu ermöglichen. Damit soll Malaria bekämpft werden, die laut dem aktuellen Malariabericht der Weltgesundheitsorganisation 247 Mio. Menschen im Jahr 2006 betroffen hat. Und Malaria tötet vor allem Kinder. Gegen diese Geißel der Menschheit wollen wir uns engagieren.
Malaria tötet - Malaria ist eine Geißel der Menschheit:
- Im Jahr 2006 waren 247 Millionen Menschen mit der Krankheit infiziert, berichtet die Weltgesundheitsorganisation in ihrem neuesten Malariabericht.
- Malaria tötet vor allem Kinder. Alle 40 Sekunden stirbt ein Kind unter 5 Jahren an Malaria.
- Jährlich sterben insgesamt fast 1 Million Menschen an der Krankheit.
Der Name Malaria stammt von dem mittelalterlichen italienischen Wort »Mala Aria«, was so viel wie "schlechte Luft" bedeutet. Besonders gefährlich ist die Krankheit in Afrika. Dort gibt es die gefährlichsten Moskito-Übertragungsarten und oft fehlen auch die nötige Infrastruktur und die Medikamente zur Bekämpfung der Krankheit. Dies wirkt sich dabei auch auf die Gesellschaften insgesamt und ihre ökonomische Entwicklung aus. Fast die Hälfte aller Einlieferungen in Krankenhäuser und ambulanten Behandlungen in Afrika gehen auf das Konto von Malaria. Zusätzlich zu der Belastung für das Gesundheitssystem gehen Berechnungen davon aus, dass Malaria etwa 12 Milliarden US-Dollar an verlorener Produktivität verursacht.
Malaria ist behandelbar
Dabei ist Malaria sowohl eine behandelbare als auch eine durch entsprechende Vorsorge vermeidbare Krankheit. Sie kann z.B. dadurch vermieden werden, dass Familien und Einzelne Insektizid-behandelte Netze bekommen, unter denen sie schlafen. Moskitos müssen dort getötet werden, wo sie Nachkommen zeugen. Gleichzeitig müssen Anti-Malaria-Medikamente zur Verfügung stehen, damit Menschen behandelt werden können, bevor sich die Infektion zu einer tödlichen Krankheit entwickelt. In vielen Teilen von Asien, Europa und Amerika ist Malaria auf diese Weise in den letzten Jahrhunderten unter Kontrolle gebracht und sogar ganz ausgerottet worden. Aber in Afrika mit einer zunehmenden Resistenz gegen Malaria-Medikamente und sehr schlecht ausgestatteten Gesundheitssystemen, haben die Malaria-Infektionen in den letzten drei Jahrzehnten sogar noch zugenommen.
Netze retten Leben
In den ärmsten Teilen der Welt sind die mit Insektiziden behandelten Netze das nachweislich wichtigste und günstigste Mittel, um die Malaria-Übertragung zu verhindern. Für nur 10 Euro kann ein Netz gekauft, an einzelne ausgegeben und sogar noch ein begleitendes Präventionsprogramm finanziert werden. Ein einzelnes Netz kann dabei eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa vier Jahren haben, da sehr langlebige Insektizide in das Netz eingewebt werden. Studien haben erwiesen, dass nsektizid-behandelte Moskitonetze die Übertragungen bis zu 90 % verringern können. Die Netze schaffen eine schützende Barriere gegen die Moskitos in der Nacht, während der die meisten Übertragungen stattfinden. Ein Moskitonetz wird dabei über dem Zentrum des Bettes aufgehängt, so dass es die schlafende Person komplett abdeckt. Ein mit Insektiziden behandeltes Netz bietet einen zweifach höheren Schutz als unbehandelte Netze.
Die Netze werden mit Insektiziden behandelt. Diese sind nicht schädlich für Menschen, aber sehr giftig für Insekten. Da diese Netze die Moskitos vertreiben, werden auch Menschen im gleichen Raum außerhalb des Netzes geschützt. Wenn in einem bestimmten Gebiet genügend dieser Netze genutzt werden, können ganze Gemeinschaften dadurch gerettet werden. Die durch die Kampagne „Netze retten Leben“ gekauften Moskitonetze werden durch die Krankenhäuser, Gesundheitsstationen und Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche in Afrika verteilt.
Thomas Kemper
Fotos: Mike DuBose, United Methodist News Service


