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Suchet der Welt Bestes

Unter diesem Motto stand die diesjährige Missionsfreizeit, die im Oktober in Braunfels unter der guten Leitung von Gerlinde Bay und Birgit Klement stattfand.

Bei dieser Suche fanden wir Themen wie

  • FRIEDEN,
  • Gott im MENSCHEN,
  • BEWAHRUNG DER SCHÖPFUNG,
  • GERECHTIGKEIT
  • und FREIHEIT.

Jeder Tag begann mit Innehalten, Ruhe und Besinnung durch sehr anschauliche Andachten zum Thema.

Die Gruppe wurde bereichert durch zwei südafrikanische Gäste, Victoria Sikhakhane vom Kinderwerk und Missionssekretär Kenaleone Ketshabile, die über ihre Arbeit berichteten. Insgesamt gehören sechs Länder im südlichen Afrika zu ihrem Einsatzgebiet. Durch die Projekte von Victoria versucht die südafrikanische Kirche Kinder ernst zu nehmen, ihre Persönlichkeit zu stärken, ihre Rechte einzufordern und so auch die Kriminalität zu verringern. Beiden ist die Vision ihrer Kirche – eine von Christus geheilte Nation als Bespiel für Afrika und die Welt – sehr wichtig. Ihre Gedanken und Visionen haben uns als Gruppe sehr bewegt und einen neuen Blick dafür geschaffen, dass das Thema Heilung für die Welt auch für uns entscheidend ist.

Als weiterer Gast nahm uns Frido Kinkolenge aus dem westafrikanischen Land Liberia mit hinein in seine Arbeit mit ehemaligen Kindersoldaten. In seinen Projekten versucht er diese zu resozialisieren und gibt ihnen die Möglichkeit zur Berufsausbildung. Sein zweites Projekt beschäftigt sich nur mit Mädchen, die meist Opfer von Gewalt waren oder als Sexsklavinnen gehalten wurden. Das Erlernen alltäglicher Dinge wie lesen/schreiben, nähen, batiken, kochen/backen, aber auch Kurse zur Seifenherstellung oder Kosmetik etc. zeigen ihnen neue Wege, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Die Amerikanerin Carol Seckel (Koordinatorin für die internationalen Gemeinden in der EmK Deutschland) dachte mit uns intensiv über das Thema Gerechtigkeit nach. Geleitet hat uns hier die Bibelstelle Jesaja 58, 1-12.

Unser Missionssekretär Frank Aichele nahm uns mit hinein in die vielen Projekte der Weltmission und wir konnten einiges erfahren von den Aufgaben, Herausforderungen und Erlebnissen der Missionarinnen und Missionare. Außerdem half er als Übersetzter und hatte ein offenes Ohr für unsere Erwartungen, Wünsche und Probleme im Umgang mit der Weltmission in unseren Gemeinden.

Die Kinder erlebten mit Maria Wolf wie Brücken gebaut werden und wie sie uns dienen. Es ging u.a. um Brücken zwischen Menschen mit denen wir in wertvollen Beziehungen leben oder Jesus als unsere Brücke zu Gott. Konkret wurde die tragfähige Brücke von Leonardo da Vinci, die nur durch zusammenstecken aus 18 einzelnen Stäben hält, gebaut. Auch so manch Erwachsener unter uns konnte da konstruieren, probieren und staunen.

Diese sehr bereichernden Tage gingen viel zu schnell vorbei und wir freuen uns auf ein zahlreiches Wiedersehen im nächsten Jahr vom 26.-31.10.2012 in Schwarzenshof.

Melanie Dittes